Kirchen und Treffpunkte / Unsere Bezirke

Hier finden Sie alle Info und Kontakte zu unseren Gemeinden.
DIE FRIEDENSKIRCHE | EICKEN

Die Friedenskirche | Eicken

Anschrift

Friedenskirche
Margarethenstraße 20
41061 Mönchengladbach

Die Friedenskirche an der Margarethenstraße ist fußläufig vom Hauptbahnhof und der Hindenburgstraße in wenigen Minuten erreichbar und somit sehr zentral in Eicken gelegen.

Geschichte der Friedenskirche

2014 feierte die Friedenskirche 125-jähriges Bestehen….

Die 125-jährige Geschichte unserer Mönchengladbacher Friedenskirche begann in einer Zeit großen Wachstums der Gemeinde. Diese war bei ihrer Gründung im Jahre 1610 ein einziger Pfarrbezirk gewesen. Doch der industrielle Aufschwung der Textilstadt am Niederrhein in der Mitte des vorigen Jahrhunderts wirkte wie ein Sog und brachte einen Strom von Facharbeitern und Unter­nehmern aus dem Bergischen Land nach Gladbach. Damit stieg auch die Zahl der Evangelischen drastisch an. Im Jahre 1857 wurde eine zweite, 1881 eine dritte Pfarrstelle eingerichtet. Das Kirchlein, das die ehemals kleine Gemeinde außer­halb der Stadtmauern am Fliescherberg hatte errichten dürfen (1684), war längst baufällig und für die ständig wachsende Gemeinde zu klein. Deshalb beschloss man 1852, das „alte evangelische Bethaus“ durch einen größeren Kirchenbau zu er­setzen. Die neue Kirche errichtete man auf dem käuflich erworbenen Grund­stück des verfallenen Kapuzinerklosters in der Nähe des Marktes. Das alte Kirchlein wurde abgerissen und an seinem Platz eine evangelische Elementarschule gebaut.

Die alles fällt in eine Zeit, da es der Ge­meinde wirtschaftlich gutging. Sie war bedingt durch den Zuzug wohlhabender Gemeindeglieder zu einigem Wohlstand gekommen und baute eine Reihe sozialer Einrichtungen: Das „Waisenhaus Neuwerk“ entstand, das „Vereinshaus“ in der Steinmetzstraße wurde gebaut, das „Kosthaus Zoar“ für junge auswärtige Fabrikarbeiterinnen, das (alte) Krankenhaus „Bethesda“ und der evangelische Friedhof in der Viersener Straße wurden angelegt; mehrere Kindergärten, Volksschulen und Pfarrhäuser wuchsen aus dem Boden.

Dies alles zeugt von einer überaus lebendigen Gemeinde, in der schnell die beiden Sonntagsgottesdienste überfüllt waren, so dass bald auch der neue Kirchenbau die Menschen nicht mehr alle fassen konnte. So schien es den Verantwortlichen der Gemeinde dringend geraten, einen zusätzlichen Gottesdienst anzubieten. Einen so wichtigen Beschluss jedoch durfte das Presbyterium nicht selbständig herbeiführen. Nach der damals geltenden Kirchenordnung musste die Kirchenleitung mitbestimmen. Sie beschloss auf Vor­schlag des Presbyteriums den Bau eines „Betsaals als zweiter Gottesdienststätte der Gemeinde“. Jedoch verwies sie darauf, dass keine Kirchensteuermittel hierfür heran gezogen werden durften. So stellte sich für die Gemeinde, trotz bescheidenem Wohlstand, die Frage, wie man sich eine neue Predigtstätte leisten könnte?

Kurz zuvor hatte Frau Geheimrat Altgelt eine größere Summe zum Erbau eine “Klein-Kinder-Schule” gespendet. Um hiervon profitieren zu können, entstand die Idee, beide Bauvorhaben zu koppeln. Bei Bedarf sollten beide Räume miteinander zu einem großen Gottesdienstraum verbunden werden können. Spätestens hierdurch wird symbolisch deutlich, wie sehr das Geschick der Kirche und der “Klein-Kinder-Schule”, bzw. später des Kindergarten verbunden sind.

Nach dem Beschluss erwarb die Gemeinde ein Baugrundstück an der Magartehenstraße. Der Gladbacher Architekt W. Weigelt wurde mit der Erstellung von Plänen und Kostenvoranschlägen beauftragt. Man einigte sich dann auf den Bau einer Klein-Kinder-Schule mit Lehrerwohnung (Vorderbau) und einem dahinterliegenden Gottesdienstraum (Anbau) in der Meßbreite der Klein-Kinder-Schule von 17m Breite und 11m Tiefe. Die Wand zwischen Kindergarten und Betsaal blieb bis zur Deckenhöhe des Kindergartenraumes offen, d. h. die Räume waren lediglich durch Rollläden getrennt; aber die Rollladenwand machte die Einbeziehung des einen in den anderen Raum erst möglich, sodass bei Bedarf ein großer Gottesdienstraum entstand. Das Dach des Betsaals war ein mit Teerpappe bedecktes Flachdach. In das Gebäude führten von der Straßenseite her zwei Eingänge, durch die man den Kindergarten wie auch den Betsaal betreten konnte, so wie es sich heute noch findet. Zu den Wohnräumen im ersten Stock führte linkerhand ein Treppenhaus, durch das auch die Emporen erreicht werden konnten. Auf dem Vorplatz, rechterhand des Gebäudes, wurde eine Kinderspielhalle errichtet. Das Grundstück an der Margarethenstraße kostete damals 9 600 RM, der gesamte Bau 30 000 RM.

Am 15. März 1885 konnten der Betsaal und die Klein-Kinder-Schule durch den damaligen Pfarrer und Superintendenten H.O. Zillessen „feierlich eingeweiht“ werden. Um den Kirchenbau zu krönen, baute man 1887 auf dem Dach des Kindergartens einen Glockenstuhl. Er sollte die kleine, ehrwürdige Glocke des Kirchleins am Fliescherberg aufnehmen: Sie hatte mehr als 200 Jahre hindurch die Gemeindemitglieder zum Gottesdienst gerufen.

Die Kirche bekam wie auch andere evangelische Kirchen den Namen Beetsaal. Der Name resultierte daraus, dass zur Bauzeit der Kirche im Bereich der katholischen Bistümer Köln und Aachen es den Evangelischen nicht erlaubt war, eine eigene Kirche mit Turm und Glocken zu errichten.

 

Kontaktdaten

Bezirk Eicken: Friedenskirche, Margarethenstraße 20, 41061 Mönchengladbach

Küsterin:
Ute Siemes
Tel.: + 49 (0) 21 61 – 29 47 42
(außer dienstags)

 

PAUL-SCHNEIDER-HAUS | VOLKSGARTEN

Paul-Schneider-Haus | Volksgarten

Anschrift

Volksgarten
Paul-Schneider-Haus
Charlottenstr. 16
41065 Mönchengladbach

Telefon: +49 (0) 2161 –  414 43

Geschichte des Paul-Schneider-Hauses

Paul Schneider, geboren am 29. Augusr 1897 in Pferdsfeld im Hunrück. Ermordet am 18. Juli 1939 im KZ Buchenwald/Weimar.
Paul Schneider war ab 1926 Pfarrer in Hochelheim bei Wetzlar. Wegen seiner öffentlichen Kritik an der Ideologie der Nazis und  weil er sich klar auf die Seite der „Bekennenden Kirche“ gestellt hatte, wurde er 1934 – gegen seinen Willen – nach Dickenschied/Hunsrück versetzt.
Hier dauerte es nicht lange, bis er in „Schutzhaft“ kam und Predigtverbot für das ganze Rheinland erhielt. Als er sich trotz vieler Monate im Gefängnis immer noch weigerte, seine Gemeinde zu verlassen, wurde er im Dezember 1937 in KZ Buchenwald gebracht.

Dort geschah es, dass er beim Appell vor der Hakenkreuzfahne die Mütze nicht abnahm. Man sperrte ihn in den „Bunker“, wo er ein Jahr lang gequält wurde.
Trotzdem hat er immer wieder aus seiner Zelle heraus den Mitgefangenen Trostworte aus der Bibel zugerufen. Darum nennt man ihn den „Prediger von Buchenwald“.

Das Paul-Schneider-Haus wurde am 15. Mai 1977 mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Ehrengast an diesem Gottesdienst war Margarethe Schneider, die Witwe Paul Schneiders.

Kontaktdaten

Bezirk Volksgarten – Paul-Schneider-Haus,  

Hausmeister:
Thomas Kelb
Tel.: + 49 (0) 21 61 – 414 43
(dienstags bis donnerstags, 9 – 12 Uhr)

E-Mail: Thomas.Kelb@ekir.de

KARL-IMMER-HAUS | NEUWERK

Karl-Immer-Haus | Neuwerk

Anschrift

Karl-Immer-Haus
Ehrenstr. 30
41066 Mönchengladbach

Geschichte des Karl-Immer-Hauses

Evangelische gab es im dörflichen Neuwerk nachgewiesen schon seit der Reformationszeit. Das Gemeindezentrum wurde 1967 gebaut,als die Zahl der Evangelischen, die durch Flucht und Vertreibung nach Mönchengladbach eine eigene Kirche im Gladbacher Norden notwendig machte. Es ist heute das Zentrum für die Gemeindearbeit in Neuwerk und Bettrath. Im hellen Kirchsaal wird Gottesdienst gefeiert; für die Gemeindearbeit stehen verschiedene Räume zu Verfügung. Im Karl-Immer-Haus befindet sich auch das Gemeindebüro für die Friedenskirchengemeinde.

Es trägt seit dem 1. Advent 1984 den Namen Karl-Immer-Haus und ist benannt nach dem Wuppertaler Pfarrer Karl Immer, der in der Zeit des Nationalsozialismus als Mitglied der Bekennenden Kirche für den Erhalt des christlichen Bekenntnisses kämpfte und 1944 nach einer Gestapo-Haft starb. Karl Immer, Pfarrer in Barmen,  war eine der wesentlichen Organisatoren der Bekenntnissynode von Barmen von 1934, deren Barmer Theologische Erklärung eine der Bekenntnisschriften der Evangelischen Kirche im Rheinland ist. 

Um das Karl-Immer-Haus herum hat das Diakonische Werk im Laufe der Jahre mit dem Ludwig-Weber-Haus (2005), dem Helga-Stöver-Haus (2013) und dem Heinrich-Rosenland-Haus (2018) ein großes Seniorenzentrum errichtet, dessen Arbeit mit der Gemeinde eng verbunden ist. 

Das der Kirche gegenüberliegende Karl-Immer-Veranstaltungshaus war ursprünglich ein Teil des Gemeindezentrums und wird seit 2010 vom Diakonischen Werk als Veranstaltungshaus verwaltet. 

Kontaktdaten

Bezirk Neuwerk – Karl-Immer-Haus,  

Küsterin:
Kerstin Jansen
Tel.: + 49 (0) 21 61 – 63 29 19
(außer montags)

 

ALBERT-SCHWEITZER-HAUS | HARDT

Albert-Schweitzer-Haus | Hardt

Anschrift

Albert-Schweitzer-Haus
Am Vossenbäumchen 14
41169 Mönchengladbach

Geschichte des Albert-Schweitzer-Hauses

Besuchen Sie uns zum Gottesdienst in unserem Gemeindehaus, dem Albert-Schweizer Haus. Der Gottesdienst wird im 1.Stock im Gemeindesaal gehalten und ist auch über einen Aufzug zu erreichen.

Der Zugang zu allen Räumen in unserem Gemeindehaus ist somit barierrefrei.

Viele unserer Angebote finden vorwiegend in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss statt. Auch das Gemeindebüro befindet sich im Erdgeschoss.

Kontaktdaten

Bezirk Hardt – Albert-Schweitzer-Haus,  

Küster:
Rüdiger Steinke
Tel.: + 49 (0) 151 – 72 71 76 68
(außer montags)
E-Mail: ruediger.steinke@ekir.de

 

X